Teil I: Das richtige Angebot und Mehrwert

Ein Angebot am Puls der Zeit.

Eigentlich logisch. Doch welches Sortiment bei Kunden gerade besonders gut ankommt, ist nicht immer von vorne herein klar. Konsumartikel unterliegen modischen Strömungen. Was heute in ist, kann morgen bereits total out und vorüber sein. Und umgekehrt. Wer hätte gedacht, dass nach 20 Jahren Flaute urplötzlich Wolle und Handarbeiten das In-Thema schlechthin ist. Und das längst nicht nur bei 40+ Damen. Teens, Twens, Promis (Julia Roberts) und sogar Männer frönen vollkommen ungeniert ihrer kreativen Leidenschaft.

Peppige Taschen aus ungewöhnlichen Materialien wie LKW-Planen oder individuell bedruckte Kunststoffe sind ebenso mega-in. Oder bunte Mode, die Laune macht. Farbige Sneakers für Kerle? Noch vor 5 Jahren undenkbar, heute „cool“.
Technik, Multimedia, PC und Digital-Kameras sind zwar noch immer Dauerbrenner. Aber anspruchsvolle Kunden brauchen inzwischen viel mehr, um rundum glücklich zu sein. Die Geräte müssen nicht nur funktionieren, sondern auch noch gut aussehen. Bei manchen Produkten ist der Sinn fast schon nebensächlich, Hauptsache das Ding ist hipp.

Die Liste ließe sich jetzt beliebig verlängern, doch ich denke, jeder weiß, worauf es ankommt: Wenn Sie ein Sortiment haben, für das sich derzeit niemand interessiert, läuft der Laden nicht, egal wie und was Sie anstellen.

Besser Mehrwert als mehr Prozente

Früher gaben Metzger, die was auf sich hielten, Kindern ein Stück Wurst in die Hand und schon waren diese still und zufrieden – und ihre Mutter kaufte ungestört ein. Heutzutage kann und bedeutet Mehrwert noch viel, viel mehr:

Mehrwert ist auch ein prima Mittel gegen nie enden wollende Rabattschlachten. Und weil so mancher Mehrwert im Grunde nichts anderes als Werbung eines Partner ist, halten sich die Kosten für solche Aktionen denkbar gering.

Zusatzdienste, die Sinn machen

Zusatzdienste bieten nicht alle Wettbewerber. Aber Kunden „dürsten“ danach: Es sind Dienste, die zeigen, dass Sie nicht nur verkaufen, sondern mit Leib und Seele dabei sind. Wichtig ist, dass alles, was Sie tun authentisch ist. Es macht keinen Sinn „nur so zu tun“. Ob ein Brautzubehör-Anbieter selbst Feuer und Flamme für romantische Hochzeiten ist oder nur halbherzig bei der Sache ist, spüren Leser sehr genau. Beispiele:

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, an die Sie bisher vermutlich noch nie gedacht haben. Jetzt sind Sie an der Reihe: Loten Sie aus, welche Ideen am besten zu Ihnen und Ihren Möglichkeiten passen. Im zweiten Teil dieser Trilogie für angehende Verkaufsprofis im Internet geht es dann um Service, Zauberworte, die Wunder bewirken und um Ihre Kommunikation mit den Kunden.

(c) 1996-2012 Amann Communications. Achtung: Jeder Datenklau wird juristisch verfolgt.